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Senftenberg: Innenstadt für Verkehr sperren
Beim Thema Innenstadtverkehr in Senftenberg geraten die Gemüter der Einwohner in Wallung, weil sie si...

Beim Thema Innenstadtverkehr in Senftenberg geraten die Gemüter der Einwohner in Wallung, weil sie sich immer wieder bei einem Besuch der Innenstadt belästigt und gestört fühlen. Die geltende Verkehrsberuhigung wird zunehmend ignoriert. Die zahlreichen Fußgänger fühlen sich insbesondere in der Schmiedestraße, auf dem Markt, in der Engen Bahnhofstraße und in der Schlossstraße vom Fahrzeugverkehr stark gestört. Deshalb soll der innere Stadtkern, mit den Straßen Schmiedestraße, Schlossstraße, Kreuzstraße, Salzmarktstrasse, Enge Bahnhofstraße, Baderstraße, Bärengasse, Töpferstraße, Ritterstraße, Burglehnstraße, Rathausstraße einschließlich Markt komplett für den KfZ-Verkehr gesperrt werden.

eingereicht am Fr. 21. September 2018
zur Abstimmung ab Mi.26.09.2018 19:00
bis Mo.01.10.2018 10:29
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    Eine Sperrung schützt Fußgänger vor Nötigung durch KfZ-Fahrer

    Die zahlreichen Fußgänger fühlen sich insbesondere in der Schmiedestraße, auf dem Markt, in der Engen Bahnhofstraße und in der Schlossstraße vom Fahrzeugverkehr stark gestört. Der immer stärker werdende Individualverkehr bewegt sich in der Regel von der Schulstraße und Ritterstraße sowie von der Engen Bahnhofstraße (hier Verkehrsverbot für Fahrzeuge aller Art) zum Markt und von da aus durch die Schlosstraße zum Steindamm. Viele Parken mit ihren PKW wo sie gerade wollen im Bereich der Schmiedestraße, im Bereich des Marktes und der Schlossstraße verkehrswidrig . Das Parken ist dort nicht gestattet. Auch halten sich die meisten Kraftfahrer nicht an die für eine verkehrsberuhigte Zone angemessene Geschwindigkeit, nötigen die Fußgänger durch Hupen und Motoraufheulen die Straße zu räumen (hier sind zahlreiche Menschen mit Rolatoren, Gehhilfen und Krankenfahrstühlen unterwegs). Viele KFZ- Fahrer erzwingen eine schnelle Durchfahrt. Bilden durch falsches Parken Hindernisse und Staus. Obwohl dem Fußgängerverkehr Vorrang einzuräumen ist. Wegen vieler Nötigungen durch Kraftfahrer wehren sich die Fußgänger immer öfter. Freche Pöpeleien durch Kraftfahrer lassen die Emotionen insbeondere in der Schmiedestraße hochkochen, selbst Übergriffe und Handgreiflichkeiten nehmen zu. Ebenso die Falschparkerei. Strafzettel werden von Zeit zu Zeit von den Politessen verteilt aber nicht mit aller Konsequenz. Es schert die Leute eigentlich nicht.

    So stellt sich die Frage, was ist im Interesse der Bürgerrinnen und Bürger zu tun um Abhilfe zu schaffen? Gibt es noch Potenziale für eine fußgängerfreundlichere Gestaltung der Innenstadt? Was könnte noch zu einer Optimierung der Verkehrssituation beitragen?

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      Das kann auch anders gelöst werden
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      Das Thema langweilt mich.
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    zeitweise Sperrung

    In sehr vielen historischen Innenstädten werden Marktbereiche zeitweise gesperrt, z.B. von 09 bis 14 Uhr, dass wäre eine wichtige Überlegung und würde dieses Argument für die Zukunft fit machen und eine eher breite Zustimmung erfahren.

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    Für eine Fussgänger freundliche Innenstadt

    Einkaufen ohne Behinderung, dem Slogan der Stadt gerecht werden.....flanieren

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    Stadt Senftenberg trägt das Prädikat Erholungsort

    Das Bild welches die Gäste von der Innenstadt erhalten ist chaotisch, unruhig. Keine Motivation in der Stadt in Ruhe spazieren zu gehen.

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    Senftenberg ist eine Kleinstadt.

    Der wesentliche betroffene Innenstadtbereich sind nur Schmiedestraße, Enge Bahnhofstraße Markt und Schlossstraße. Hierfür wären im eigentlichen Sinne Maßnahmen notwendig, um die Lage zu entspannen.

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    Flanieren geht schlecht

    Manchmal habe ich das Gefühl, nur im Zickzack durch die Stadt laufen zu müssen, weil überall privat-Mann Pkw, Lieferwagen etc parken oder von hinten drängen. Ich möchte gern ungehindert laufen können. PS ein anderer Bodenbelag wäre gut.

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    Status Quo

    Der gesamte Innenstadtbereich gehört zu einer verkehrsberuhigten Zone.

    Das Parken ist also nur in den markierten Bereichen erlaubt. In diesem Fall nur auf 4 Parkflächen in der Schlossstraße. Dabei gibt es direkt auf dem Markt keine markierten Bereiche.

    Die Regelungen der STVO für Behinderte mit Fahrzeugen gilt auch im Innenstadtbereich.

    Die Zufahrt zum Markt erfolgt ausschließlich über die Schmiedestraße. Die Ausfahrt vom Markt erfolgt ausschließlich über die Schlossstraße.

    Ein Umbau des Marktplatzes ist nicht möglich, da mit Fördermitteln gebaut wurde, und deren Zweckbindung noch nicht aufgehoben ist.

    Um den Markt herum gibt es Parkplätze am Gericht, am Steindamm, in der Ritterstraße, Am Neumarkt, Am Hotel, in der Ernst-Thälmann-Str. (Jüttendorfer Anger) und in der Westpromenade. Von allen Parkplätzen erreicht man zu Fuß den Markt in wenigen Minuten, jeweils 50m bis 100m, bzw 150-200m Von Schulstraße und Parkhaus.

    Auf der Ritterstraße befindet sich die Haltestelle des Stadtbusverkehrs, von hier aus gehen die Mitfahrer ca. 150 m auf der Schmiedestraße oder auf der Rathausstraße bis zum Markt.

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    Schikanen

    Ich spreche mich gegen Sperrungen aus, bin hingegen für eine Verkehrsberuhigung durch "Schikanen"

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    innenstädtische Gewerbetreibende

    Gewerbetreibende der Innenstadt müssen täglich beliefert werden. Eine vollständige Sperrung könnte nur mit wenigen, sehr aufwendigen und teuren Alternativen erfolgen. Der Vorschlag ist abzulehnen.

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      In vielen Städten sind Lieferzeiten zwischen 19 Uhr und 10.00 Uhr festgelegt
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    Gefahr für Händler in der Innenstadt

    Gefahr, dass der Innenstadthandel leidet und es zu Leerständen kommt.

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      Ich glaube nicht, dass die Autofahrer diejenigen sind, die dem Händler das Einkommen sichern.
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      Es gibt keinen Beweis dafür, das Händler Einbußen im Geschäft haben, wenn die Kunden zu Fuß unterwegs sind. Das Angebot des Händlers ist maßgeblich...
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    Was machen mit Lieferverkehr?

    Sollte der Verkehr in der Innenstadt gesperrt werden bedarf es Regeln, damit der Lieferverkehr und die Rettungsdienste ihre Aufgaben erfüllen können.

    Also keine vorschnellen Entscheidungen.

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    Mal schnell....

    Einfach nur am Sonntag zum Bäcker oder schnell Kontoauszüge holen, in die Apotheke geht dann nur mit Laufaufwand. Ich nutze lieber Angebote, die schnell und mühelos für mich erreichbar sind

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    Das ist Gemeinderecht

    und ich frage mich, warum dieses Thema hier steht.

    http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkverf

    Dort kann das gültige Gemeinderecht nachgelesen werden. § 2 erklärt, dass hier die Kreisstadt zuständig ist. Das Vorhaben kann also umgesetzt werden. Unter der Voraussetzung, dass eine Mehrheit der ortsansässigen Bevölkerung es befürwortet. Und da Politiker auch Menschen sind und also nicht sehen können, was in jeder einzelnen wahlberechtigten Person vorgeht, wie ihr Wille ist, ist die Energie besser darauf verwendet, die örtlichen Wahlberechtigten dazu zu ermuntern, ihre Stimme öffentlich kund zu tun, als hier Energie einzusetzen.

    Leserbriefe in der Ortszeitung, persönliche Gespräche mit den örtlichen Politikern, Informationsblätter an alle Haushalte fallen mir als spontane örtliche Einflussmöglichkeiten ebenso ein wie regelmäßige Teilnahme an den Gemeinderatssitzungen.

    Persönlch würde ich es als äußerst übergriffig bezeichnen wollen, sollte ich hier aus Karlsruhe mich in die Angelegenheiten des Kreises Senftenberg einmischen sollen oder gar wollen. Denn ich unterstelle, auch im Kreis Senftenberg gibt es erwachsene Menschen.

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