Argument
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Kinder
Wie kann für Eltern mehr Freiraum für ihre Kinder, deren Ausbildung und Erziehung geschaffen und dabei die Mehrfachbelastung durch Familie, Haushalt und Beruf reduziert werden? Wenn sich ein Elternteil entscheidet für längere Zeit im Beruf zu pausieren...
public
Grundsätzlich Diskussion ob die Gesellschaft für oder gegen Kinder sind,

denn wie mit Familien und Kinder in unserer Gesellschaft umgegangen wird lässt den Eindruck entstehen, das eben keine Kinder gewollt sind.
Als spätere Rentenbeitragszahler sind sie ja gut aber bis dahin stören Sie eher.
Als Beispiel möchte ich nur aufführen Familieneintrittskarten gibt es oft gar nicht und wenn dann begrenzt auf zwei Kinder. Was soll denn das, sind Familien jetzt auf 2 Kinder begrenzt und Familien die 3 und mehr Kinder haben asozial und keine Familien mehr.
Oder in Grundschulen werden andere Notenschnitte als im Bundesland üblich verwendet, damit nicht zu viele in Realschulen und Gymnasien wechseln und die Mittelschule erhalten bleiben aus wirtschaftlichen Gründen.

Es gibt unendliche Beispiele bei denen eben nicht die Kinder an sich wichtig sind sondern eben nur die wirtschaftlichen Interessen von Schulen, Behörden, Gesellschaft ...

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    Dieses Thema ist sehr bedeutend und ich empfehle Vorträge von Gerald Hüther und auch (bedingt) von Richard David Precht dazu. Die Grundfrage scheint mir zu sein, ob die Schulen unsere Kinder zu an das kapitalistische System angepassten Dienern erziehen soll, oder sie befähigen soll, ein glückliches, selbstbestimmtes Leben zu führen. Meine Einstellung klingt hier sicherlich durch. Da jeder Mensch, also auch der junge Mensch, besondere Talente hat, sollten die gefördert werden. Nicht in Konkurrenz, sondern in empathischer Zusammenarbeit. Dazu bedarf es natürlich auch eines Lehrertypus, der in seiner Ausbildung nicht nur der neoliberalen Ideologie ausgesetzt war. Bedeutet also, es ist ein langer Weg zu gehen und als Optimist hoffe ich, diese Kinder finden Wege heraus aus den Miseren dieser Welt, Wege, für die Unsereinem die Phantasie fehlt. Formal würde ich den Grundtext nochmal auf Satzzeichen etc. durchforsten, ohne selbst zu glauben, mein Text sei fehlerfrei.

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    Finnland hat das Bildungssystem der ehemaligen DDR schon vor langer Zeit weitestgehend übernommen. Warum machen wir das nicht? Das setzt natürlich voraus, dass der Föderalismus überwunden wird. Das wäre auch bei vielen anderen Sachverhalten von Vorteil. Seit Jahrzehnten werden den Bürgern gleichwertige Lebensverhältnisse versprochen/zugesichert. Derzeit besonders von Ost und West, obgleich Nord und Süd nicht ausgeschlossen werden können. Der Föderalismus spaltet und trennt mehr, als dass er verbindet und/oder fortschrittlich wäre. Ein sogenannter Wettbewerb zwischen den Bundesländern findet aktiv nicht statt. Das Grundgesetz sollte der Überwindung des Föderalismus nicht im Wege stehen, wenn der politische Wille gegeben ist. Wie oft wurde das GG schon geändert?! Unseren Kindern würde ohne Föderalismus mehr Chancengleichheit in der Bildungsphase zukommen, was auch entscheidend ist für das anschließende Arbeitsleben. Privatschulen in der bestehenden Form sind abzulehnen. So wie sie expandieren, leiden die staatlichen Schulen. Vergleichbar mit der leidenden gesetzlichen Rente und der unsäglichen Erfindung der Riesterrente. Zusätzlich unentgeltlicher ÖPNV in Stadt und Land hätte den Charme, dass unsere Kinder ihre Bildungsstätte, den Sportverein, die Freizeitbeschäftigung etc. und zurück auch ohne Eltern erreichen können. Davon würden automatisch auch benachteiligte Teile der Gesellschaft (Arbeitslose, Rentner, Behinderte, Migranten, Umwelt, Ressourcen, ...) profitieren. Ein Beitrag für entspanntere Eltern und für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

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    Die Gesellschaft muss auch die Zeugung von Kindern begrenzen, wenn sie unseren Planeten erhalten will. Die Überbevölkerung ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Der Platz und die Ressourcen auf der Erde sind begrenzt, deshalb kann die Bevölkerungszahl nicht unbegrenzt weiter wachsen. Für die Rente ließe sich auch ein anderes System etablieren, welches nicht auf die Beitragszahlungen der jüngeren Generationen angewiesen ist, z. B. ein Bedingungsloses Grundeinkommen.