Argument
Angle left s50
Sich selbst der Bewegung #Aufstehen anschliessen
Die Frage zur Debatte ist: was spricht dafür oder dagegen, sich selbst der Bewegung #Aufstehen anzuschliessen. > Aufstehen ist eine politische Organisation in Deutschland, die u. a. von der Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht initiiert wurde. Sie v...
public
Ist nicht unabhängig

Ich bin von dieser Bewegung nicht überzeugt, da es eben von "links" initiiert ist und darum eben gerade keine breite Vielfalt an Teilnehmern geben wird. Ich jedenfalls ziehe da ein wirklich unabhängiges Forum, wie z.B. dieses hier, vor.

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    Es ist richtig, die Bewegung "Aufstehen" ist von Frau Dr. Sarah Wagenknecht initiiert. Damit verfolgt Frau Wagenknecht das Ziel, in Deutschland wieder ein soziales Bewusstsein zu schaffen, was seit der Regierung Schröder verloren gegangen zu sein scheint (Rentenkürzung, prekäre Arbeitsverhältnisse, hohe Mieten, Banken und Versicherungen zügelloses Handeln ermöglichen ......). Die Liste ist endlos. Das wurde von der nachfolgenden Koalition (CDU, CSU, FDP) noch verschlimmert und daran hat sich bis heute nichts geändert. Die derzeitige Koalition hat nur minimale Verbesserungen gebracht. In Deutschland haben Konzerne das Sagen. Die Folgen sind deutlich zu sehen (Bankenkrise, Dieselskandal....). Zudem spaltet sich die Gesellschaft zunehmend in arm und reich. Einen gesunden Mittelstand wird es vielleicht bald nicht mehr geben. Ich denke, die Bewegung "Aufstehen" versucht Menschen zu mobilisieren, die sich mit diesem Zustand nicht zufrieden geben wollen. Da helfen die kleinen Schritte dieser Regierung aber nicht mehr, um wieder zu einer Gesellschaft zu werden. Wenn das Ziel von "Aufstehen" ist, die Gesellschaft wieder zusammen zu führen und eine weitere Spaltung der Bevölkerung zwischen denen die es geschafft haben und den Abgehängten" zu verhindern, dann finde ich die Bewegung gut. Dann ist mir auch die dahinter stehende Partei egal.

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    Eine Sammelbewegung, die den Namen verdient, braucht zugstarke Persönlichkeiten. Auch wenn Frau Wagenknecht unbestritten als "links" einzustufen ist, bleibt es allen in der Mitte stehenden oder weiter rechts verordneten Bürgern / Bürgerinnen frei, ebenfalls mit zu machen und ihre Meinung kund zu tun. Ich wüßte nicht, dass für eine Anmeldung eine bestimmte Parteizugehörigkeit - bzw. -präferenz gefordert wäre. Alle Seehofers und Merkels sind willkommen.

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    Zum vorherigen Kommentar: tatsächlich ist mir ganz grundsätzlich auch die Partei egal und die von Ihnen genannten Punkte sind gerade auch zu wichtig, um sich in oberflächliche Grabenkämpfe zwischen den Parteien zu verstricken. Gerade deshalb würde ich es aber als ungeschickt bezeichnen, dass Hauptsächlich eine Person, die ganz klar einer Partei zugeordnet werden kann, eine solche Initiative federführend startet. Nicht umsonst fällt es mir schwer, die Initiative so Parteien-unabhängig wahrzunehmen, wie sie meiner Meinung nach sein muss, damit das ganze wirklich etwas ändern kann. Trotzdem bleibt es natürlich jedem unbenommen, sich der Initiative anzuschließen und für sich herauszufinden, ob die Ausrichtung passt. Nur einen allgemeinen Aufruf dazu kann ich persönlich eben nicht unterstützen.